Letzten Samstag trafen wir zu Hause auf die Mannschaft von Oberwil a. Von Anfang an übernahm der Gegner das Spieldiktat. Das Spiel lief eigentlich genau so, wie wir uns das nicht vorgestellt hatten. Mit zum Teil sehenswerten Aktionen stellten Sie uns immer wieder vor grössere Probleme. Doch zu unserem Glück, waren Sie vor unserem Tor lange Zeit nicht besonders effizient. Dann gelang Ihnen mit einer verunglückten Flanke doch noch das Tor zum 0:1. In den restlichen Minuten des ersten Drittels war es wie bei einem Boxkampf. Irgendwie waren wir schwer angezählt, und versuchten uns nur über die Runden, sprich in die erste Drittelspause zu retten. Dies gelang uns schliesslich auch mit Glück und viel, viel Kampfgeist!

Nach ein paar deutlichen Worten und einigen Umstellungen kamen wir wie verwandelt auf das Feld zurück. Plötzlich war das Spiel eher ausgeglichen, und der Ausgang dementsprechend wieder völlig offen. Ja, und dann kommt dieses 1:1 wie aus dem Nichts. Ein direkt verwandelter Eckball, gewollt und Klasse ausgeführt. Dieses 1:1 war ein "Déjà-vu", und alles was danach folgte auch! Beim vorherigen Spiel gegen Therwil hatten wir exakt denselben Spielverlauf. 0-1 hinten, nicht im Spiel, plötzlich wieder da. Damals ein Lobball über den Torhüter zum 1:1, auch da viel das Tor wie aus dem Nichts. Und jetzt passierte genau das, was im Fussball oft der Fall ist. Beflügelt von diesem 1:1 marschierten wir vorwärts, und der bis dahin souveräne Gegner war plötzlich nervös. Bis zum 1:1 lief das Spiel von Oberwil wie am Schnürchen, aber danach verloren Sie irgendwie ein wenig den Faden. So konnten wir das Spiel innert kürzester Zeit drehen, und gingen nicht ganz unverdient mit 3:1 in Führung. Mit einem unnötigen Foul im Strafraum mussten wir aber dann dem Gegner einen Elfmeter zugestehen, welcher sicher verwandelt wurde. Zum Glück konnten wir kurz darauf mit einen sehenswerten Konter das vielumjubelte 4:2 erzielen. Doch auch diese Führung hatte nur kurz Bestand, gelang doch Oberwil postwendend der Anschlusstreffer zum 4:3. Zum Glück mussten wir nur noch kurze Zeit den Vorsprung verwalten, und konnten schlussendlich den Sieg über die Ziellinie bringen. 

Mit dabei waren: Maik Frei, Silian Rauber, Victor del Rio de Dios, Fabio Karrer, Timo Klötzli, Noah Henz, David Räbsamen, Elisha Schmidlin, Veron Thomann, Fabio Schnell und Manuel Imhof.

Tja, nun ist es in etwa so, wie bei einer Eigernordwandbesteigung. Die Gegner werden von Woche zu Woche stärker, und die Luft dementsprechend dünner. Am Samstag, 6. Mai 2017 treffen wir nun auf die noch ungeschlagene Mannschaft von Laufen a. Das Spiel beginnt um 1100 auf den Plätzen des Gymnasiums in Laufen. Hopp FC Röschenz!           

     


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